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Textauszug aus dem Kapitel: UranusNeptun In diesem Kapitel befassen wir uns mit der
Bedeutung der Wechselwirkung UranusNeptun. In der Zeitspanne der Rezeption gibt es praktisch keinen reinen Uranus oder Neptuntransit über ein persönliches Horoskop, da jeweils mit dem einen auch der andere ins Spiel
kommt. Ihre Qualitäten mischen sich auf besondere Weise. Dies gilt auch für Geburtshoroskope von Menschen, die in dieser Zeitspanne geboren sind. Die Neptun oder Uranusstellung in einem Horoskop wird dadurch geprägt. Die astrologische Symbolik ist sehr vielschichtig. Dies heißt aber nicht, dass ein Transit zum persönlichen Horoskop das gesamte Bedeutungsspektrum auslösen muß. Viel hängt von den Anlagen ab, die das
restliche Horoskop aufweist. Aber auch das Haus, welches von UranusNeptun berührt wird, grenzt den Bedeutungsrahmen ein, ebenso wie der Planet, welcher transitiert wird (mehr zum Transitgeschehen im nächsten Kapitel).
Ich habe im folgenden Text vereinzelt Anmerkungen zu möglichen Transiten eingestreut. Doch möchte ich dies nicht als „Rezept" oder Vorhersage verstanden wissen, sondern lediglich als Denkanstoß. Am besten lesen Sie
die Texte insgesamt durch und entscheiden dann, was für Sie persönlich relevant sein könnte.
Erhöhte BeeinflußbarkeitZunächst einmal haben wir es bei UranusNeptun mit einer erhöhten Beeinflußbarkeit zu tun. Die Qualität der beiden in Kombination macht empfindsam und sensibel und führt verstärkt
zur Beschäftigung mit den unsichtbaren Bereichen des Lebens. Damit sind nicht nur die feinstofflichen, geistigen Energiebereiche gemeint. Auch die virtuellen Welten, die sich mit dem Computer erzeugen
lassen, finden großes Interesse. Überhaupt wirkt alles, was vom logischen Standpunkt aus unwirklich, unglaublich und eigenartig ist, sehr anziehend auf die Menschen die vom UranusNeptunZeitgeist ergriffen werden. Je unglaublicher und absurder, umso interessanter! So scheint das Motto der Zeit zu lauten. Dies wird sicherlich starken Niederschlag in den bereits bekannten Scheinwelten wie Kino und Fernsehen finden. „Wer in die Welt des Films eintritt - so verlangen es ihre Gesetze - muß seinen Verstand an der Garderobe abgeben." Diese Worte von Nicolas Shakespeare sprechen für sich. Gerade die Filmwelt übt starke
Suggestivkräfte aus. Wenn wir im Kino sitzen, versinkt nach einer Weile alles im Dunkel und wir tauchen ganz ein in die Welt des Films. Sind wir offen dafür, dann fühlen wir sehr intensiv mit den Heldinnen und Helden
der Leinwand. Derselbe Effekt entsteht durch die virtuelle Welt der Computerspiele. Manche Kinder erlitten dabei Bewußtseinstrübungen. Sie identifizierten sich mit den Figuren der virtuellen Welt so sehr,
dass sie Spiel und Wirklichkeit nicht mehr zu unterscheiden vermochten. Gerade die Computerspiele erhöhen die Gefahr der Identifikation, weil die virtuellen Spielfiguren von den Kindern selbst bedient werden. Sie
agieren dabei auf eine filmische und sehr lebendig wirkende Weise. Dadurch geht oftmals die Distanz zum Bildschirmgeschehen verloren. Es ist ganz anders, als wenn Spielfiguren auf einem Brett hin und her geschoben
werden. Doch auch beim Umgang mit der virtuellen Welt dürfen wir niemals vergessen, dass sie nicht echt ist, sondern nur täuschend echt wirkt. |