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Ereignisse astrologisch betrachtet

Der Bürgerentscheid zum Augsburger Königsplatz

Vollmondhoroskop vom 21.11.2010, an dem die Abstimmung stattfand und meine damalige Deutung dazu. 

 

Abends nach der Abstimmung ist Vollmond um 18.28 Uhr MET. Ausgehend vom Neumond, markiert der Vollmond einen Höhepunkt des laufenden Mondzyklus. Hier auf dem letzten Grad der Achse Skorpion/Stier. Ein Wechsel steht an. Das Alte endet und neue Visionen keimen auf.

Das bedeutet zwar erste Erleichterung, doch es ist möglich, dass das Ergebnis der Abstimmung schwer enttäuscht oder aber noch gar nicht eindeutig ist (z.B. wenn Stichfrage entscheidet). Merkur löst sich nur langsam von Mars, Streitlust und Eigensinn gären nach. Selbstgerechtigkeit und Rechthaberei kosten Überwindung. Irrtümer müssen eingestanden werden.

Zur Vorsicht mahnen die exakten Quintile von Mond und Pluto zur Lilith. Ziele werden rücksichtslos und mit fanatischem Eifer verfolgt. Notfalls wird verdrängt, versteckt und verheimlicht, was den Zielen nicht dient. Doch unter Pluto zählt nur gemeinsames Bestreben. Wer das Kollektiv benützt oder hinters Licht führt, um rein egoistische Ziele zu erreichen, wird von Pluto zur Rechenschaft gezogen und bestraft. (13.11.2010 ©Karin Brandl, Alchima®)

Was danach geschah

Zur Abstimmung stand Untertunnelung des Königsplatzes, um den Verkehr am Platz zu vermeiden. Das Ziel der Stadtregierung war aber ein schneller Baubeginn und die Durchsetzung ihres Konzeptes der Fußgängerzone mit einer Entlastungsstraße, die bei erhöhtem Verkehr geöffnet werden würde. Der Bürgerentscheid fiel dafür.

Doch weil die neue Planung mit der Straße gravierende Veränderungen aufweist, hätte nun ein erneutes Planfeststellungsverfahren mit öffentlicher Auslegung der Pläne und Einwendungen Betroffener stattfinden müssen. Dies dauerte den Verantwortlichen zu lange und man begann mit den Bauarbeiten.

Betroffene Bürger, die ihre Einwendungen nicht vorbringen konnten, fühlten sich ausgebootet. Sie klagten 2011 gegen die Stadt Augsburg und erwirkten vor Gericht einen Baustopp und dass das fehlende Planfeststellungsverfahren nachgeholt werden muß.

Zudem droht jetzt 2012 eine weitere Klage von Kioskbesitzern, die einen Beseitigungsbescheid für ihre Kioske bekamen. Sie fürchten um ihre Existenz und sehen sich nicht genügend berücksichtigt. Im Wahlkampf war OB Gribl selbst noch für die Untertunnelung des Königsplatzes. Der Sonntagspresse war zu entnehmen, dass Gribl vor der Wahl den Kioskbetreibern im persönlichen Gespräch geraten habe, ihn zu wählen, weil er für den Tunnel und damit letztlich für den Erhalt der Kioske stehe ... (19.2.2012)

Die Gestirne machen geneigt, aber sie zwingen uns nicht!

An dem Beispiel läßt sich die sinnvolle Anwendung astrologischer Prognosen erläutern.

Meine damalige Deutung warnte ausdrücklich davor, eigene Ziele so rücksichtslos zu verfolgen, dass ein Kollektiv (z.B. die Gemeinschaft der Bürger, Wähler usw.) übergangen wird. Die Zeitqualität zeigte, dass man “geneigt sein würde”, genau dies zu tun. Doch das Ziel der Stadtregierung war einzig der schnelle Baubeginn. Das Kollektiv der Bürger (astrologische Symbole Mond, Pluto) sollte nicht mehr gefragt werden.

Wohlgemerkt, es war kein “Sternenschicksal”, das die Augsburger Stadtregierung “dazu zwang”, das Planfeststellungsverfahren unter den Tisch fallen zu lassen. Die Sterne zwingen uns nicht!

Meine Deutung erscheint zwar wie “Vorhersehung”, doch das hat nichts mit Hellseherei zu tun. Mit astrologischem Handwerkszeug läßt sich die Zeitqualität aufschlüsseln. Aber es geht nicht darum, was passieren wird, sondern wie ich mit einem negativen Trend umgehe. Es steht uns immer frei, bessere Entscheidungen zu treffen.

Hätte die Stadtregierung die Bürger auch nach der Abstimmung noch mit einbezogen, dann wäre zwar mehr Zeit zum Baubeginn vergangen. Dafür hätte sie sich Mißmut und juristische Klagen erspart, die den Bau nun verzögern.

 


 

Erneute Reaktorexplosion Fukushima 15.3.2011

Nach den schweren Erdbeben, die Japan seit 11. März heimsuchen, droht eine atomare Katastophe, letztlich mit globalem Ausmaß. Drei Atomkraftwerke sind schwer beschädigt, es gab Evakuierungen, Kernschmelze und damit der Super-GAU stehen bevor. Ein Problem stellt die Informationspolitik der Betreiber und Behörden dar, die das wahre Ausmaß herunterspielen. Kurz nach Sonnenaufgang in Japan, 6.00 LT, gab es die mittlerweile dritte Explosion im Reaktor Fukushima.

Das Horoskop zeigt Fische am AC, das Zeichen der Auflösung, wo die Energie frei fließen kann. Nahe beim AC finden wir Uranus auf dem ersten Grad Widder mit Lilith auf dem letzten Grad Fische. Eine gewaltige Explosion hat jetzt das atomare Tabu gebrochen. Die Katastrophe läßt sich nicht mehr verschleiern. UranusLilith stehen im Quadrat auf der Knotenachse, aufsteigender Mondknoten exakt auf MC in Schütze. Der absteigende Mondknoten in Zwillinge steht für die Informationen, die bislang zurückgehalten waren. Doch mit Austritt radioaktiver Partikel nach außen und in beachtliche Höhe, wo sie weithin verteilt werden, entsteht auch ein weitreichender (Schütze)Überblick. Erhöhte Stahlung ist bereits in Rußland meßbar.

Jupiter verläßt langsam das Quadrat mit Pluto, das im Februar exakt war. Jetzt wird viel gesprochen, Merkur steht ihm ganz nahe; doch im Schwinden begriffen sind Arroganz und Überheblichkeit in punkto Sicherheit der Atomkraft. Die Katastrophe in Japan sprengt den Rahmen bisheriger Vorstellungen. Auch in Deutschland wird nun erneut diskutiert, nachdem kürzlich von der Regierung eine Verlängerung der Laufzeiten für AKWs beschlossen wurde. (15.3.2011©Karin Brandl, Alchima®)

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