Karin Brandl - Autorin, Künstlerin, Astrologin - www.alchima.de |
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Aspekte des Saturn
Saturn und Pluto im Quadrat - Krise und Transformation Saturn-Pluto konstelliert Krisen, die verwandelnd wirken. Als Herrscher des Steinbock bestimmt Saturn über Pluto. Dessen Transformationskräfte
reißen veraltete Strukturen ein, die das Saturnprinzip einst schuf. Konservatorische Bestrebungen und Weitermachen wie bisher, geht nicht mehr! Der Wandel, die
Transformation, ist gefordert. Da der Aspekt dreifach erscheint, ist mit einer besonders gründlichen Aufarbeitung zu rechnen.
Dabei wird alles infrage gestellt, was einer soliden Basis und Realitätsbezug entbehrt. Strukturen, die sich dem widersetzen, werden die gewaltsame Seite von Saturn-Pluto
erfahren. Pluto merzt Lebensfremdes und Untaugliches aus, damit Neues entstehen kann. Dies ist ein kritischer Prozeß, der uns 2010 begleitet.
So ist auch für Wirtschaft und Finanzwelt jeder Optimismus zu früh. Die Krise ist nicht vorbei (siehe auch unter Saturn und Uranus) und weitere Verschuldung unseres
Staates bereits angekündigt. Im persönlichen Leben werden wir aufgefordert, genau abzuwägen, in welche Projekte wir Energie und Geld investieren. Man wird sich
schwer anstrengen, um Erfolg zu haben. Zähigkeit, Geduld und Ausdauer sind nützlich. Der Aspekt bringt aber die Fähigkeit mit sich, große Leistungen unter erschwerten Bedingungen zu bewerkstelligen.
Saturn und Uranus in Opposition - Langfristige gesellschaftliche Veränderungen Für Saturn und Uranus begann 2008 eine Zeit der Opposition, die 2010 noch zweimal exakt wird, Ende April und Ende Juli. Saturn steht für bewahrende Qualitäten und Tradition, während Uranus
Innovation und Umwälzung repräsentiert. Wir werden mit tiefgreifenden Veränderungen konfrontiert, manchmal ausgelöst durch erschütternde, plötzliche Ereignisse. Sicherheiten, auf die man sich bislang verlassen
hat, verlieren dabei ihre Gültigkeit. Innovative Bestrebungen treten an gegen konservative Kräfte. Unter Saturn-Uranus finden wir den Freiheitskampf, aber auch die gewaltsame Befreiung. Es mag dort zu
einer strengeren Ordnung führen, wo der uranische Freiheitsdrang sich bislang ungehemmt auslebt. Das uranische Schlagwort „weniger Staat“ bedeutet aber im
Gegenzug mehr Verantwortung des Einzelnen. Doch Verantwortung gehört zu Saturns Ressort, damit mag Uranus‘ Freiheitsdrang sich nicht befassen. Hier zeigt sich einer der Konflikte dieser Opposition.
Dort, wo sich Saturns Strenge und Autorität in rigiden Strukturen versteinert hat, wird der Ruf nach Offenheit und Freiheit laut. Obrigkeit und Staat, beides saturnische
Strukturen, werden in ihrer Entscheidungsmacht hinterfragt. Sie müssen Rechenschaft ablegen über den Sinn ihrer Entscheidungen. Und danach entscheidet das Volk, es
zieht die Grenze, wählt. Im Jahr 2009 mußten konservative und altbekannte(Saturn) Parteien Rückschläge einstecken. Als die Saturn-Uranus-Opposition am 4.11.08 zum ersten Mal exakt wurde, wählten
die Amerikaner einen neuen Präsidenten und mit ihm ein innovatives Modell für die Zukunft. Er wurde im Wahlkampf zu einer uranischen Lichtgestalt stilisiert, die das
Alte umformt. Vieles sollte sich durch diesen Hoffnungsträger ändern und verbessern. Wie wir sehen, hat er es nicht leicht, auch er muß politische Rückschläge einstecken.
Mit seiner Gesundheitsreform war er bislang nicht erfolgreich. Zur allgemeinen Überraschung wurde ihm bereits nach kurzer Amtszeit der Friedensnobelpreis
verliehen. Die Vermutung wurde laut, dies sei nicht als Belohnung für Friedensarbeit zu verstehen, sondern als Aufforderung. Eine weitere Erwartung, die an ihn gerichtet ist. Ob er all das erfüllen kann?
Weitere Stichworte zu Uranus-Saturn: Gerechtigkeit, Ausgleich, Gleichberechtigung, Erdbeben, Vulkanausbruch, Einschränkungen, Sparmaßnahmen. |
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Bilder + Texte © Alchima,Karin Brandl
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