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2011 Diese Vorschau basiert auf dem Ingress-Horoskop der Sonne ins Steinbockzeichen am 22.12.2010 um 0.39 Uhr MET. Die Wintersonnwende ist ein markanter Punkt im
Jahreslauf. Nun steigt das neue Licht. Was bringt es für 2011? Erfolg Die Sonne (0° Steinbock) steht genau zwischen rückläufigem Merkur auf 25° Schütze und Pluto bei 5° Steinbock. In dieser Nacht öffnet sich ein
magisches Zeitfenster. Jetzt findet man Gehör und erlangt Erfolg. Das kommende Jahr ist geprägt von Umsicht und Weitblick. Verschaffen Sie sich auf einem Wissensgebiet Anerkennung, stärken Sie Ihre
Überzeugungskraft oder lernen Sie etwas Neues. Auch wer mit Schriftstellerei liebäugelt, sollte dieses Jahr nutzen. Es ist günstig. Wissen ist Macht So könnte ein Motto des Jahres 2011 lauten. Alles
wird scharf und kritisch beobachtet. Nichts entgeht der (auch öffentlichen) Aufmerksamkeit. Dabei kommt es zu Indiskretionen, die weitreichende Konsequenzen haben. Mars auf 10° Steinbock steht unweit von
Pluto. Neben großer Kraftentfaltung und Entschlossenheit, läßt dies Härte und Gewalt erkennen. Kritik mag mitunter scharf, beißend, vernichtend sein. Angriffslust - wieder ein Jahr der KonfrontationKeine
Zeit für Gefühlsduselei. Der Mond auf 8° Krebs steht gegenüber Mars und beim absteigenden Mondknoten. 2011 sollte man besser kein Öl ins Feuer gießen, sonst zeigen sich Differenzen, die nicht leicht aus der
Welt zu schaffen sind. Die Stimmung ist reizbar. Affekthandlungen und Wutausbrüche. Gute Verbindungen werden aber durch Venus im Skorpion (14°) und Saturn auf 16° Waage gefestigt.
Zuverlässigkeit und Treue erleichtern jede Beziehung. Respektvoller Umgang und Pflichtgefühl fördern dies. Und doch ist man gerne aufgeschlossen und gesellig und durchaus auch leidenschaftlich. Aber
lassen Sie es nicht an Fairplay mangeln und hüten Sie sich vor emotionaler Erpressung. Jeglicher Zwang setzt erhöhte Durchsetzungskraft frei. Wortführer und Mächtige innerhalb von
Gemeinschaften werden herausgefordert, auch neue (Befreiungs-)Kriege angezettelt.
Reflektieren tiefer EinsichtenJupiter und Uranus (25° und 26° Fische) erhalten ein Quadrat von Merkur. Vor
kurzem kam es zu einer entscheidenden und tief erschütternden Einsicht. Alte Vorstellungen und Weltanschauungen stürzen dadurch zusammen. Lassen Sie sich Zeit, durchdenken Sie alles, aber entscheiden Sie
erst im Januar, wenn Merkur wieder direktläufig ist.
Das Entscheidende, das die Zukunft prägt Es geschieht 2011 - Prozesse und Entwicklungen, die seit den letzten
Jahren dümpeln, kommen jetzt in Schwung. Ob Vorstellungsgespräch, Rede, Vortrag oder Buch: wer das passende „Sesam öffne dich“ spricht, der überzeugt die anderen. Neptun und Chiron auf 26° und
27° Wassermann steuern geistige Kräfte bei, die auf einer nonverbalen Kommunikationsebene wirken. Auch das „nicht Gesagte“ ist von Bedeutung. Viel Erfolg! (3.11.2010© Karin Brandl, Alchima®) |
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Diese Vorschau basiert auf dem Ingress-Horoskop der Sonne ins Steinbockzeichen. Die Wintersonnwende
ist ein markanter Punkt im Jahreslauf. Die Sonne hat ihren Tiefstand erreicht. Es ist die längste Nacht. Nun beginnt das Licht wieder zu steigen, die Tage werden länger. Im Gegensatz zum Wechsel
des Kalenderjahres an Neujahr, handelt sich bei der Sonnwende um einen kosmischen Wendepunkt. Sie ist ein natürlicher Zyklusbeginn, der vor jeglicher Kalenderrechnung bereits bestand.
Transite über Häuser und Planeten im persönlichen Horoskop: Vergleichen Sie Ihr eigenes Geburtshoroskop mit den genannten Tierkreisgraden. Befindet sich im
Bereich des Orbis von etwa 5° bis 6° vor und nach dem exakten Grad ein Planet, eine Häuserspitze oder ein wichtiger Punkt wie Aszendent, MC usw. Ihres Horoskops, dann werden sie von den
Konstellationen im Transit berührt. Der Deutungstext ist besonders relevant im jeweiligen Haus des Horoskops, in das der Transit fällt. Mehr zur allgemeinen Zeitqualität
Der letzte Neumond
Die letzte Eklipse
Ereignisse astrologisch betrachtet
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alleTexte © Karin Brandl
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2010 Ein Jahr der Beziehungsthemen Beziehungen zwischen heiß und kalt Unmittelbar neben der Sonne auf 10° Steinbock stehen Venus (7°) und Pluto (3°).
Beziehungsthemen rücken in den Vordergrund. Es geht um die Macht der Liebe, mit ihren positiven und negativen
Seiten. Aber nicht nur die Liebe, sondern alle Arten von Verbindungen und Partnerschaften, auch freundschaftliche,
berufliche, vertragliche, nachbarliche usw., werden intensiviert. Mißverhältnisse lassen sich nicht mehr verleugnen
oder beschönigen. Der Umgang miteinander steht auf dem Prüfstand und Abhängigkeitsverhältnisse, Machtspiele, Manipulationen treten hervor.
VenusPluto steht für intensive, fanatische Gefühle. In der Liebe ist dies wie eine Verzauberung, welche schicksalhaft
und unausweichlich empfunden wird. Kippt dies ins Negative, sind Eifersucht, Besitzanspruch, Kontrollsucht die Folge. Die Partner verschlingen sich.Der Mond steht dazu in Opposition auf 12° Krebs (Vollmondeklipse). Doch lange genug lag man sich in den Haaren, gleich zu Beginn des Jahres ist das Maß übervoll! Verbindungen
werden gelöst. Besitzergreifung und Abhängigkeit ist nicht Liebe. Das wird jetzt schmerzlich sichtbar. Wer sich dies
eingesteht, möchte sich befreien. Doch die Trennung ist nicht einfach. VenusPluto setzt starke Bindungskräfte. Ein
Sinnbild ist die „astrale Nabelschnur“. Starke, psychische Energien können sich in einer Art Lichtband strukturieren
und ein Nachhängen am Verflossenen bewirken. Ein Thema, mit dem ich mich seit vielen Jahren befasse, erfährt somit 2010 wiederholt eine Renaissance. Siehe hierzu mein Buch: Ich kann doch ohne dich nicht leben!
Saturn steht auf 4° Waage im Quadrat zu VenusPluto. Saturn stutzt jedes Zuviel auf sein Maß zurück, entweder durch Vernunft oder durch Recht und Gesetz. Er ermahnt
zur Einhaltung von Verträgen und Regeln. Wo es in der Vergangenheit schon knirschte, kann es nun zur Trennung kommen. In intakten Beziehungen, rückt man näher zusammen; sie werden durch Saturn ernsthafter und tiefer
gefestigt. Auf gesellschaftlicher Ebene erhält die geordnete Ausübung kollektiver Macht mehr Gewicht. Obrigkeit und Politik werden öffentlich hinterfragt und müssen sich an ihren Handlungen messen lassen. Das führt zu
Autoritätskrisen. Die Beziehungen zwischen Politik und Wahlvolk sind, ebenso wie jede andere Art von Verbindung, störanfällig. Dies beeinflußt Abstimmungen und Wahlen weltweit.
Neues wächst aus Beziehungsruinen Uranus auf 23° Fische beflügelt die Venus durch einen kreativen Quintilaspekt.
Uranus ist für Überraschungen gut, und so werden neue Kontakte geschlossen; Selbstbewußtsein und Lebensfreude
erwachsen wieder. Wer dem Neubeginn aktiv entgegen geht, wird die Krise als Läuterung sehen, und gestärkt daraus
hervorgehen.Vielleicht wendet man sich einem neuen Hobby zu oder sucht sein Heil im Spirituellen. Insbesondere
künstlerische Menschen dürfen sich auf eine Zeit der Inspiration freuen. Wer nicht aktiv voranschreitet, bleibt in den
Verlustgefühlen hängen. Fragen nach dem Selbstwert und dem Marktwert tauchen auf. Mancher, der Bestehendes vorschnell zerbrach, erkennt den verlorenen Wert vielleicht erst, wenn es zu spät ist.
Der rückläufige Merkur steht auf 19° Steinbock beim Mondknoten Er wappnet sich für einen großen Knall. Das Denken ist angespannt, wie vor einer Prüfung. Man ist auf der Hut,
sammelt Informationen, lauert auf das was kommt. Ein desperater Zustand, der uns alle angreift. Im Steinbock kreist
das Denken um die Existenz, die Last der Verantwortung und nackte Tatsachen. Befüchtungen kommen hoch. Hier
ist guter Rat vonnöten. Alles was uns zur inneren Gelassenheit führt, ist hilfreich. Das günstige Sextil des Merkur
zum Uranus in den Fischen führt Ratsuchende vielleicht zur Astrologie. Man öffnet ein geistiges Fenster, das eine neue Sichtweise erlaubt. Frustration aufarbeiten
Mars steht auf 18° Löwe rückläufig und geht bis zum 11. März auf 0° zurück. Die blockierte Energie werden vor allem die ersten beiden Dekaden der fixen Zeichen Stier, Löwe, Skorpion und
Wassermann spüren. Der Antrieb ist geschwächt. Wer sich dennoch bemüht, kommt nicht recht vorwärts oder agiert
vergeblich. Doch Mars fördert das Läuterungsgeschehen auf dem Beziehungssektor, indem er unterdrückte Konflikte
und Feindseligkeiten ans Licht holt. Am besten ist es, man nutzt diese Zeit, um sich über die eigenen Motive und Bestrebungen klar zu werden und vorhandenen Frust loszulassen. Eine unterdrückte Selbstentfaltung nährt
Aggressionen. Man will, aber darf nicht. Da staut sich Wut an. Wer sich dazu verleiten läßt, diese impulsiv
auszuleben, wird sich durch sein Handeln selbst schaden. Also Vorsicht! Ab Mitte März ist die Kraft wieder voll da und man kann effektiv handeln. Das Füllhorn guter Geister
ChironNeptunJupiter im Wassermann (23°, 24°, 26°). Das Trio ist ein letztes Mal in enger Konjunktion. 2009 löste sie unterschiedliche Prozesse aus. Für manche mag es
eine spirituelle oder religiöse Erneuerung bedeutet haben, Heilungsprozesse (innere und äußere, auch körperliche)
wurden angestoßen, wunde Punkte behandelt. Wer die Zeitqualität für sich nutzte, konnte sehr viel über das Wirken geistiger Kräfte und intuitiver Intelligenz erfahren.
Jupiter verläßt nun das Trio langsam. Bereits Mitte Januar begibt er sich in sein klassisches Domizil Fische, welches
er bis Anfang Juni ganz durchquert. Davon profitieren die Wasserzeichen Krebs, Skorpion und Fische. Jupiter macht
großzügig, optimistisch und schenkt Selbstvertrauen. Außerdem lenkt er den Blick auf den höheren Sinn einer Sache
und läßt uns Ideale verwirklichen - großes Glück! Der geistige Horizont erweitert sich, und wenn nicht der, dann
vielleicht der Bauchumfang. Jupiter läßt das Leben genießen. Wenn Sie nicht in einem Wasserzeichen geboren sind,
sehen Sie im Geburtshoroskop nach den Häusern, wo Fische, Skorpion und Krebs stehen. In diese Lebensbereiche gießt Jupiter sein Füllhorn voller Geschenke aus. Die Krise ist nicht vorbei
Für Saturn und Uranus begann 2008 eine Zeit der Opposition, die 2010 noch zweimal exakt wird, Ende April und Ende Juli. Saturn und Uranus in Opposition bedingen langfristige gesellschaftliche Veränderungen. Mehr zu diesem Aspekt unter meiner Rubrik: Wissenswertes (2009© Karin Brandl, Alchima®) |
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Jahreshoroskop 2009 Langfristige gesellschaftliche Veränderungen durch Uranus und Saturn
Für Saturn (in diesem Horoskop auf 21° Jungfrau) und Uranus (auf 19° Fische) begann vor kurzem eine Zeit der
Opposition, die bis 2010 reicht. Saturn steht für bewahrende Qualitäten und Tradition, während Uranus Innovation und Umwälzung repräsentiert. Wir
werden mit tiefgreifenden Veränderungen konfrontiert, manchmal ausgelöst durch erschütternde, plötzliche Ereignisse. Sicherheiten, auf die man sich bislang verlassen hat, verlieren dabei ihre Gültigkeit.
Innovative Bestrebungen treten an gegen konservative Kräfte. Unter Saturn-Uranus finden wir den Freiheitskampf, aber
auch die gewaltsame Befreiung, die in ihrer Perversion zu einem „Krieg für den Frieden“ führt. Es mag dort zu einer strengeren Ordnung führen, wo der uranische Freiheitsdrang sich bislang ungehemmt auslebt.
Dort, wo sich Saturns Strenge und Autorität in rigiden Strukturen versteinert hat, wird der Ruf nach Offenheit und
Freiheit laut. Obrigkeit und Staat, beides saturnische Strukturen, werden in ihrer Entscheidungsmacht hinterfragt. Sie
müssen Rechenschaft ablegen über den Sinn ihrer Entscheidungen. Und danach entscheidet das Volk, es zieht die Grenze, wählt.
„Weniger Staat“ bedeutet im Gegenzug mehr Verantwortung des Einzelnen. Dazu gehört aber Ehrlichkeit und Transparenz, es muß der Einzelne seine Eigenverantwortung und die Risiken die er übernimmt, auch durchblicken
können. Als der Aspekt am 4.11.08 zum ersten Mal exakt wurde, wählten die Amerikaner einen neuen Präsidenten und mit
ihm ein innovatives Modell für die Zukunft. Vieles soll sich dabei ändern und verbessern. Wir werden sehen. Weitere Stichworte zu Uranus-Saturn: Gerechtigkeit, Ausgleich, Gleichberechtigung, Erdbeben, Vulkanausbruch,
Einschränkungen, Sparmaßnahmen. Alle sitzen in einem Boot und einzelne können die ganze Welt zum Kentern bringen
Alles Weitere in dem Horoskop spielt sich überwiegend im Rahmen der beiden Zeichen Steinbock (Herrscher Saturn)
und Wassermann (Uranus) ab, in welchen die restlichen Planeten dicht gedrängt stehen. Der Mond steht auf 29° Wassermann, Merkur und Jupiter in Konjunktion bei 29° Steinbock, sowie der Schwarze Mond auf 29° Schütze.
Mond und Schwarzer Mond bilden ein Sextil, in dessen Halbsumme sich Merkur-Jupiter befindet.
Eine kritische Übergangssituation, die verschiedene Möglichkeiten bietet. Merkur und Jupiter zeigen optimistische
Gedanken. Man strebt danach, Wissen und Bewusstsein zu erweitern. Gleichzeitig schwankt das Denken zwischen
Strenge und Offenheit, zwischen Althergebrachten und Innovation. Was gestern noch als innovativ galt, bedarf bereits
wieder der Erneuerung. Neue Ideale sind gefragt. Nichts bleibt, wie es war. Eine Zeit der Redner, Politiker, doch
erfolgreich kann nur der Ehrliche sein. Wer versucht, anderen etwas vorzumachen, steht zuletzt als Verlierer da, der
seine Glaubwürdigkeit leichtfertig verspielt hat. Merkur-Jupiter stehen auch für gesunden Menschenverstand, der übertriebene Aufgeblasenheit entlarvt.
Es gilt, sich auf das Nützliche, die Essenz, zu beschränken. Abschied von der Fülle und Maßlosigkeit. Der erste
Streifschuß der Wirtschaftskrise deutete dies bereits an. Wir müssen erkennen, wie zerbrechlich unser System ist
und wie ungerecht. Selbst die größten Verluste müssen von allen gleichermaßen mitgetragen werden, ob sie nun Verursacher sind oder nicht. Hier ist die Welt auf einmal klein, alle sitzen wir in einem Boot.
Jupiter erinnert uns zudem daran, einen Sinn in all den Äußerlichkeiten zu finden. Der Sinn in der Krise vermag uns
Hoffnung für die Zukunft zu geben. Das ist die Chance zur Veränderung. Allerdings müssen wir vorsichtig sein, um nicht in Träumereien und mangelnden Realitätssinn abzugleiten. Viele suchen jetzt, nachdem die materielle
Sicherheit schwindet, ersatzweise nach emotionaler Sicherheit auf der spirituellen Ebene in den Religionen oder in neuen und alten Ideologien.
Renaissance der persönlichen Beziehungen als Antwort auf die zunehmende Gefühlskälte in der Gesellschaft
Persönliche Beziehungen und die Liebe erlangen mehr Bedeutsamkeit. Der Mond steht mit Neptun auf 22° und Venus
auf 27° Wassermann in Verbindung. Beziehungen, Freundschaften und Familie werden als Ort der Geborgenheit neu entdeckt und gepflegt. Emotionale Zufriedenheit wird als Erfolg betrachtet.
Allerdings steht die Gefühlswelt im Zeichen Wassermann unter der Kontrolle des Verstandes. Man erwartet etwas Bestimmtes, eine „Wirkung“, was emotionale Spontaneität im Grunde unterbindet. Dort, wo es vernünftig ist, zu
fühlen, fühlt man nicht wirklich. Dennoch rücken die Menschen privat zusammen. Denn das Außen, die Berufswelt, ist rauh, aber auch das Soziale in der Gesellschaft kommt zu kurz.
Autonomie bedeutet nicht Verantwortungslosigkeit - ohne jegliche Spielregeln geht es nicht Der Schwarze Mond Lilith steht auf den letzten Grad im Schützen. Ideale, Glaubensfragen und Weltbilder sind auf
dem Prüfstand, Ungereimtheiten kommen ans Licht. Geistige Unabhängigkeit findet dort ihre Grenzen, wo der Geist an die Realität stößt. Höhenflüge, mit denen große Erwartungen verbunden waren, enden jetzt, wie z.B. die
Grenzenlosigkeit der Finanzmärkte. Dieser Glaube, der Markt reguliere sich selbst, ist überholt, das System ausgereizt. Autonomie bedeutet nicht Verantwortungslosigkeit und Freiheit auf Kosten anderer.
Neben Lilith finden wir Pluto auf 1° Steinbock und Mars auf 3°. Mars-Pluto zeigt eine ungeheuere Kraft des Willens und die Energie, etwas zu verändern. Unter Steinbock führt dies zu Einschränkung und Begrenzung, zur
Konzentration auf das Wesentliche. Extremes Durchhaltevermögen in extremen Situationen. Allerdings sollte man sich hüten vor selbstzerstörerischem Ehrgeiz und massiven Leidenschaften. Wo sich extremes
Begehren, Machtgelüste oder Intoleranz zeigen, ist Vorsicht angebracht. Planeten im eigenen Horoskop, von Mars-Pluto im Transit berührt, werden stark aufgeladen, wobei es oft schwierig ist, die ausgelösten Gefühle
angemessen umzusetzen. Nicht zuletzt steht der Aspekt neben militärischen Aktivitäten, auch für Volkszorn oder entfesselte Massen (z.B. Aggressionen unter Volksgruppen, Bürgerkrieg, Randale).
Gemeinschaftliche Interessen und Gerechtigkeit werden gestärkt Sowohl der Mondknoten auf 10°, wie auch Chiron auf 18° stehen im Wassermann. Der Mondknoten zeigt uns
Zielrichtung und innere Weichenstellung. Freiheit, Aufklärung, Gleichberechtigung und Gerechtigkeit sind Wunschziele. Die Gemeinschaft geht vor den separaten Interessen einzelner.
Chiron weist auf Menschen hin, die aus der Masse herausragen durch Individualität und Originalität. So werden
Einzelne eine Vorreiterrolle übernehmen, gerechtere neue Wege beschreiten, Scheinheiligkeit und Verlogenheit eine Absage erteilen. Chiron als Heiler zeigt auf neue Heilmethoden, Entdeckungen und revolutionäre Wege einer
ganzheitlichen Heilung. (© Karin Brandl, Alchima®) |
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